»Team 4 Winners« des Rotary-Clubs setzt sich für Kinder aus Flüchtlings- und sozial benachteiligten Familien ein. Der Sport soll Lebensfreude vermitteln. Boris Obergföll hat am Montag Trikots an eine der Gruppen übergeben.
Speerwurf-Bundestrainer und Olympiateilnehmer Boris Obergföll hat am Montag, 5. Dezember, an der Grundschule Kork-Neumühl einer Gruppe des Sozialprojekts »Team 4 Winners« (T4W) Trikots übergeben. Der Rotary-Club Offenburg-Ortenau hatte dieses Projekt ins Leben gerufen, um über den sportlichen Weg einen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration von Kindern aus Flüchtlingsfamilien zu leisten.
2015 entstand im Rotary-Club, unter dem damaligen Präsidenten Jürgen Siegloch, die Idee: finanzielle Beteiligung und ideelle Begleitung zur Bewältigung der Flüchtlingssituation. Dabei sollen Schulen in der Ortenau bei der pädagogischen Integrationsarbeit unterstützt werden. Im Sport könne dies erfolgversprechend geschehen, wie der Rotary-Club in einer Pressemitteilung schreibt.
Über alle Grenzen hinweg, egal welcher Hautfarbe, Nationalität, sozialem Status oder Sprache, kann der Sport ein verbindendes Element sein: sowohl für Flüchtlingskinder, die traumatische Erlebnisse hinter sich haben, als auch für hiesige Kinder aus sozial schwächeren Familien.
Mit diesen Sätzen begrüßte Friedrich Peter vom Rotary-Club die Helfer in der Sporthalle der Korker Grundschule. Darunter fanden sich auch Korks Ortsvorsteher Patric Jokers und die Schulleiterin Sina Wohlfarth.
»Rotarier« Peter ging in seiner Ansprache auf die Verbindung zwischen der Idee und der Realisierung ein, die nur mit vielen, engagierten Helfern zu bewerkstelligen sei. Als Ziel nannte er, dass die Schüler des T4W-Projektes den Sport nicht nur als Leistungssport begreifen, sondern als Mittel, um Menschen zu verbinden. Ein Gemeinschaftsgefühl solle erzeugt und Lebensfreude vermittelt werden, so Friedrich Peter weiter.
Insgesamt hätten die »Rotarier« bereits sechs Gruppen an verschiedenen Schulen in der Ortenau mit Unterstützung der jeweiligen Schulleiter einrichten können. Darunter seien mit der Falkenhausen-Schule, der Josef-Guggenmos-Schule, der Grundschule Kork-Neumühl und der Moscherosch-Schule in Willstätt vier Schulen in der Region Kehl.
Worte des Dankes sprach Peter an den Landkreis aus, der, vertreten durch die Sozialarbeiterin Serpil Kücük, die Fahrtkosten in Bussen für die Grundschüler übernommen hatte. Auch dankte er der Sparkasse Hanauerland Kehl, die das Projekt mitunterstützt hatte.
Mit Boris Obergföll übergab ein erfolgreicher Sportler und sozial engagierter »Rotarier« die Trikots an Schulkinder und Übungsleiterinnen. Diese seien Spielerinnen des SC Sand und mit allen sportlichen Kompetenzen ausgestattet, wie es weiter heißt. Auch sie seien ständig mit der Aufgabe der Teambildung konfrontiert.
Jockers dankte den Vertretern des Rotary-Clubs mit Hinweis, dass das Projekt T4W gerade für Kork sehr wichtig sei. Mit den aufgenommenen 60 Flüchtlingen, dem historisch bedingten Leben mit der Diakonie Kork und dem Inklusionsauftrag sei es ein wichtiger Mosaikstein in dem kommunalen Leben.
Quelle: http://www.bo.de/lokales/kehl/boris-obergfoell-uebergibt-trikots-sozialprojekt



